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	<title>David Frisch, Autor bei China Import Beratung für den Einkauf aus China</title>
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	<description>China Import &#38; Export Beratung - Der Dienstleister Ihres Vertrauens für Ihren China Import</description>
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	<title>David Frisch, Autor bei China Import Beratung für den Einkauf aus China</title>
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	<item>
		<title>CBAM ab 2026</title>
		<link>https://ag-frisch.com/de/cbam-ab-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[David Frisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 18:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog China Import]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CBAM ab 2026 Von Agentur Frisch – Ihr Partner für sicheren China-Import, CE-Dokumentation &#38; Marktüberwachung Was Importeur:innen jetzt wirklich tun müssen (und wo die größten Fallen liegen) Seit 01.01.2026 ist der Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) in der definitiven Phase. Damit geht es nicht mehr nur um „Reporting&#8221;, sondern um echte Compliance-Pflichten – inklusive Autorisierung, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ag-frisch.com/de/cbam-ab-2026/">CBAM ab 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://ag-frisch.com/de/">China Import Beratung für den Einkauf aus China</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>CBAM ab 2026</h2>
<p><em>Von Agentur Frisch – Ihr Partner für sicheren China-Import, CE-Dokumentation &amp; Marktüberwachung</em></p>
<h3><strong>Was Importeur:innen jetzt wirklich tun müssen (und wo die größten Fallen liegen)</strong></h3>
<p>Seit <strong>01.01.2026</strong> ist der Carbon Border Adjustment Mechanism <strong>(CBAM)</strong> in der <strong>definitiven Phase</strong>. Damit geht es nicht mehr nur um „Reporting&#8221;, sondern um echte Compliance-Pflichten – inklusive <strong>Autorisierung, jährlicher Erklärung</strong> und später <strong>Zertifikate</strong> (finanzieller Effekt).</p>
<hr />
<h3>1) Was hat sich zum 01.01.2026 geändert?</h3>
<p><strong>Bis Ende 2025</strong> galt die Übergangsphase: quartalsweise Berichte, noch ohne Zertifikatskauf.<br />
<strong>Seit 2026 gilt:</strong> Nur noch <strong>autorisierte CBAM-Anmelder (Authorised CBAM Declarants)</strong> dürfen CBAM-Waren im größeren Umfang importieren und müssen später <strong>CBAM-Zertifikate</strong> entsprechend der eingebetteten Emissionen abgeben.</p>
<p><strong>Merksatz:</strong> Ab 2026 ist CBAM nicht mehr „nur ein Berichtsthema&#8221;, sondern wird zu einem <strong>Pflicht-Prozess</strong> im Import.</p>
<hr />
<h3>2) Wer ist betroffen?</h3>
<p>CBAM betrifft weiterhin vor allem bestimmte Warengruppen (z. B. Zement, Eisen/Stahl, Aluminium, Düngemittel, Strom, Wasserstoff – je nach aktueller Listung). Eine zentrale Frage ist: <strong>Importiere ich solche Güter (oder Vorprodukte) tatsächlich unter den betreffenden CN-Codes?</strong></p>
<p>Viele Behörden/Informationsstellen weisen außerdem auf Schwellen bzw. Vereinfachungen hin, die für „kleine&#8221; Importmengen relevant sein können – das muss man im Einzelfall anhand der eigenen Mengen/Warencodes prüfen.</p>
<hr />
<h3>3) Pflicht Nr. 1: Autorisierung im CBAM-Register</h3>
<p>Wenn du CBAM-relevante Waren importierst, brauchst du in der definitiven Phase in der Regel den Status als <strong>Authorised CBAM Declarant</strong>. Der Antrag läuft über das <strong>CBAM Registry</strong> (Modul zur Autorisierung).</p>
<p><strong>Praxis-Fallstrick:</strong> Viele Unternehmen merken erst spät, dass der Antrag/Account-Prozess Zeit frisst (Daten, Rollen, ggf. indirekte Vertreter, interne Verantwortlichkeiten).</p>
<hr />
<h3>4) Pflicht Nr. 2: Emissionsdaten – und zwar so, dass sie prüfbar sind</h3>
<p>CBAM steht und fällt mit der Datenqualität. Spätestens jetzt braucht ihr von euren Lieferanten:</p>
<ul>
<li><strong>Produkt-/Warencode-Klarheit</strong> (CN-Codes, Materialzusammensetzung, Produktionsroute)</li>
<li><strong>Emissionsdaten</strong> (embedded emissions) in der geforderten Methodik</li>
<li><strong>Nachweise/Unterlagen</strong>, damit das später im Audit/bei Rückfragen hält</li>
</ul>
<p>Die Kommission stellt dazu Guidance bereit; zudem ist klar kommuniziert, dass im definitiven System <strong>Zertifikate</strong> anhand der Emissionen zu erwerben/abzugeben sind (Preis orientiert sich am EU-ETS).</p>
<hr />
<h3>5) Pflicht Nr. 3: CBAM-Zertifikate – Timing und Liquidität</h3>
<p>Für 2026-Importe müssen Zertifikate <strong>erstmals später</strong> abgegeben werden (also mit zeitlichem Versatz). Das nimmt kurzfristig Druck raus, macht aber das Thema Liquiditätsplanung wichtiger, weil die Kosten über ETS-Preise indirekt „mitlaufen&#8221;.</p>
<hr />
<h3>6) Die 5 häufigsten Fehler, die wir bei Importeuren sehen</h3>
<ol>
<li><strong>Falscher CN-Code</strong> → plötzlich CBAM-pflichtig (oder umgekehrt)</li>
<li><strong>Ausschließlich „Default Values&#8221; / unvollständige Lieferantendaten</strong> → später nicht belastbar</li>
<li><strong>Kein Prozess für Lieferantendokumente</strong> (wer sammelt was, wo liegt es, wer prüft?)</li>
<li><strong>Kein Owner intern</strong> (Zoll/Trade/Compliance/Finance fühlen sich jeweils „nicht zuständig&#8221;)</li>
<li><strong>Autorisierung zu spät</strong> gestartet → operative Importstop-Risiken</li>
</ol>
<hr />
<h3>7) Quick-Start-Checkliste (in 7 Tagen machbar)</h3>
<p><strong>Tag 1–2: Scope</strong></p>
<ul>
<li>Liste aller importierten Artikel + <strong>CN-Codes</strong></li>
<li>Match gegen CBAM-Warenliste (intern/mit Beratung)</li>
</ul>
<p><strong>Tag 3–4: Prozess</strong></p>
<ul>
<li>Verantwortliche benennen: Zoll/Trade + Finance + Einkauf</li>
<li>Datenablage &amp; Nachweisstruktur (Ordner/SharePoint/Tool)</li>
</ul>
<p><strong>Tag 5–7: Lieferanten</strong></p>
<ul>
<li>Lieferantenbrief: Emissionsdaten + Methodik + Belege</li>
<li>Erstes Pilotprodukt komplett „durchdatieren&#8221;</li>
</ul>
<hr />
<h3>8) Wie Agentur Frisch unterstützen kann (CTA)</h3>
<p>Wenn ihr wissen wollt, ob ihr betroffen seid und wie ihr ohne Overkill compliant werdet, unterstützen wir typischerweise mit:</p>
<ul>
<li><strong>CBAM-Scope-Check (CN-Codes + Warenfluss)</strong></li>
<li><strong>Lieferanten-Datenpaket &amp; Templates</strong> (welche Daten/Belege in welcher Form)</li>
<li><strong>Prozessdesign</strong> (wer macht was, wann, mit welchen Freigaben)</li>
<li><strong>Audit-feste Dokumentation</strong> (damit es bei Rückfragen sitzt)</li>
</ul>
<hr />
<p>Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre aktuelle Importstruktur rechtssicher aufgebaut ist, prüfen wir diese gerne strukturiert und unabhängig.</p>
<p><strong>Agentur Frisch – Struktur statt Risiko.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ag-frisch.com/de/cbam-ab-2026/">CBAM ab 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://ag-frisch.com/de/">China Import Beratung für den Einkauf aus China</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Digital Product Passport (DPP)</title>
		<link>https://ag-frisch.com/de/der-digital-product-passport-dpp/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[David Frisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 18:30:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog China Import]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Digital Product Passport (DPP) Von Agentur Frisch – Ihr Partner für sicheren China-Import, CE-Dokumentation &#38; Marktüberwachung Was er ist – und welche Pflichten Importeure künftig haben Die Europäische Union plant eine der größten Veränderungen im Produktsicherheitsrecht seit Einführung des CE-Zeichens: den Digital Product Passport (DPP). Doch was bedeutet das konkret? Und welche Pflichten kommen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ag-frisch.com/de/der-digital-product-passport-dpp/">Der Digital Product Passport (DPP)</a> erschien zuerst auf <a href="https://ag-frisch.com/de/">China Import Beratung für den Einkauf aus China</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Der Digital Product Passport (DPP)</h2>
<p><em>Von Agentur Frisch – Ihr Partner für sicheren China-Import, CE-Dokumentation &amp; Marktüberwachung</em></p>
<p><strong>Was er ist – und welche Pflichten Importeure künftig haben</strong></p>
<p>Die Europäische Union plant eine der größten Veränderungen im Produktsicherheitsrecht seit Einführung des CE-Zeichens: <strong>den Digital Product Passport (DPP)</strong>.<br />
Doch was bedeutet das konkret?<br />
Und welche Pflichten kommen auf Importeure zu?<br />
Hier erklären wir es einfach und verständlich.</p>
<hr />
<h3>Was ist der Digital Product Passport?</h3>
<p>Der Digitale Produktpass ist eine digitale Produktakte, die alle relevanten Informationen zu einem Produkt enthält – von der Herstellung bis zur Entsorgung.</p>
<p>Ziel ist es:</p>
<ul>
<li>mehr Transparenz zu schaffen</li>
<li>nachhaltige Produkte zu fördern</li>
<li>Billigimporte ohne Nachweise zu stoppen</li>
<li>Marktüberwachung zu vereinfachen</li>
<li>Kreislaufwirtschaft zu stärken</li>
</ul>
<p>Der Produktpass wird in der Regel über einen QR-Code oder eine digitale Kennung abrufbar sein.</p>
<hr />
<h3>Für welche Produkte kommt der DPP?</h3>
<p>Der DPP wird schrittweise eingeführt.</p>
<p>Bereits konkret geplant oder in Vorbereitung sind:</p>
<ul>
<li>Batterien</li>
<li>Elektronik</li>
<li>Textilien</li>
<li>Bauprodukte</li>
<li>Möbel</li>
<li>möglicherweise Chemieprodukte</li>
</ul>
<p>Langfristig ist eine Ausweitung auf viele weitere Produktgruppen wahrscheinlich.</p>
<hr />
<h3>Warum führt die EU das ein?</h3>
<p>Die EU verfolgt mehrere Ziele:</p>
<ul>
<li>Schutz der Verbraucher</li>
<li>Faire Wettbewerbsbedingungen</li>
<li>Rückverfolgbarkeit von Produkten</li>
<li>Nachhaltigkeit und Reparierbarkeit</li>
<li>Bekämpfung von Billigimporten ohne Dokumentation</li>
</ul>
<p>Kurz gesagt:</p>
<p>Wer Produkte in der EU verkaufen will, muss nachweisen können, was genau er in Verkehr bringt.</p>
<hr />
<h3>Was bedeutet das für Importeure?</h3>
<p>Importeure tragen eine zentrale Verantwortung.</p>
<p>Sie gelten rechtlich als „Inverkehrbringer“ in der EU – und damit als mitverantwortlich für die Produktsicherheit.</p>
<p>Mit dem Digital Product Passport kommen auf Importeure voraussichtlich folgende Pflichten zu:</p>
<h4>Pflichten des Importeurs beim Digital Product Passport</h4>
<p><strong>⇒ 1. Sicherstellen, dass ein Produktpass existiert</strong></p>
<p>Der Importeur muss prüfen:</p>
<ul>
<li>Ist für das Produkt ein Digital Product Passport vorgeschrieben?</li>
<li>Wurde dieser vom Hersteller korrekt erstellt?</li>
<li>Ist er vollständig?</li>
</ul>
<p>Fehlt der Produktpass, darf das Produkt nicht in Verkehr gebracht werden.</p>
<p><strong>⇒ 2. Prüfung der technischen Dokumentation</strong></p>
<p>Der Importeur muss kontrollieren, ob vorliegen:</p>
<ul>
<li>Risikoanalyse</li>
<li>Prüfberichte</li>
<li>Konformitätserklärung</li>
<li>Sicherheitsdatenblätter (falls erforderlich)</li>
<li>technische Unterlagen</li>
<li>gegebenenfalls GMP-Nachweise</li>
<li>Nachhaltigkeits- oder Materialinformationen</li>
</ul>
<p>Er darf sich nicht blind auf den Hersteller verlassen.</p>
<p><strong>⇒ 3. Sicherstellen der digitalen Verfügbarkeit</strong></p>
<p>Der Produktpass muss:</p>
<ul>
<li>digital abrufbar sein</li>
<li>aktuell gehalten werden</li>
<li>bei Marktüberwachungsbehörden vorgelegt werden können</li>
</ul>
<p>Der Importeur muss gewährleisten, dass diese Informationen zugänglich bleiben.</p>
<p><strong>⇒ 4. Rückverfolgbarkeit gewährleisten</strong></p>
<p>Importeure müssen dokumentieren:</p>
<ul>
<li>von wem das Produkt bezogen wurde</li>
<li>wann es importiert wurde</li>
<li>an wen es weiterverkauft wurde</li>
</ul>
<p>Diese Daten müssen über mehrere Jahre gespeichert werden.</p>
<p><strong>⇒ 5. Kennzeichnungspflichten einhalten</strong></p>
<p>Je nach Produktgruppe:</p>
<ul>
<li>CE-Kennzeichnung</li>
<li>EU-Verantwortliche Person</li>
<li>Herstellerangaben</li>
<li>Chargennummern</li>
<li>QR-Code zum Produktpass</li>
</ul>
<p>Fehlende Kennzeichnung kann zu Verkaufsverboten führen.</p>
<p><strong>⇒ 6. Mitwirkung bei Marktüberwachung</strong></p>
<p>Behörden können verlangen:</p>
<ul>
<li>sofortige Vorlage der Dokumentation</li>
<li>digitale Herausgabe des Produktpasses</li>
<li>Nachweis über Prüfungen</li>
<li>Rückrufmaßnahmen</li>
</ul>
<p>Der Importeur ist verpflichtet mitzuwirken.</p>
<p><strong>⇒ 7. Produktsicherheitsverantwortung</strong></p>
<p>Stellt sich heraus, dass ein Produkt unsicher ist, muss der Importeur:</p>
<ul>
<li>Behörden informieren</li>
<li>gegebenenfalls Rückrufe organisieren</li>
<li>Verbraucher warnen</li>
<li>Korrekturmaßnahmen einleiten</li>
</ul>
<p>Diese Pflicht besteht unabhängig davon, ob der Hersteller im Ausland sitzt.</p>
<hr />
<h3>Was passiert bei Verstößen?</h3>
<p>Mögliche Konsequenzen:</p>
<ul>
<li>Verkaufsverbote</li>
<li>Rückrufe</li>
<li>Bußgelder</li>
<li>Produktsperren</li>
<li>Haftung</li>
<li>Reputationsschäden</li>
</ul>
<p>In Zukunft wird die Kontrolle durch digitale Systeme einfacher und schneller erfolgen.</p>
<hr />
<h3>Ist das ein „Produkt-Visum“?</h3>
<p>Offiziell heißt es nicht so.<br />
Praktisch bedeutet es aber:<br />
Ohne vollständige digitale Dokumentation kein Marktzugang.<br />
Der Digital Product Passport ist damit ein Schritt in Richtung eines digitalen „Einfuhrnachweises“.</p>
<hr />
<h3>Fazit</h3>
<p>Der Digital Product Passport wird die Anforderungen an Importeure deutlich erhöhen.</p>
<p>Wer künftig Produkte in der EU vertreiben will, braucht:</p>
<ul>
<li>eine vollständige technische Dokumentation</li>
<li>transparente Lieferketten</li>
<li>digitale Nachweisführung</li>
<li>strukturierte Produktakten</li>
<li>Importeure sollten sich frühzeitig vorbereiten.</li>
</ul>
<p>Denn die Entwicklung ist klar:</p>
<p>Die EU bewegt sich in Richtung digitaler, zentraler und verpflichtender Produktregistrierung.</p>
<hr />
<p>Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre aktuelle Importstruktur rechtssicher aufgebaut ist, prüfen wir diese gerne strukturiert und unabhängig.</p>
<p><strong>Agentur Frisch – Struktur statt Risiko.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ag-frisch.com/de/der-digital-product-passport-dpp/">Der Digital Product Passport (DPP)</a> erschien zuerst auf <a href="https://ag-frisch.com/de/">China Import Beratung für den Einkauf aus China</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>China-Import 2026: Warum Dokumente wichtiger sind als Einkaufspreise</title>
		<link>https://ag-frisch.com/de/china-import-2026-warum-dokumente-wichtiger-sind-als-einkaufspreise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[David Frisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 19:35:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog China Import]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>China-Import 2026: Warum Dokumente wichtiger sind als Einkaufspreise Von Agentur Frisch – Ihr Partner für sicheren China-Import, CE-Dokumentation &#38; Marktüberwachung Viele Unternehmen beginnen ihren China-Import mit derselben Frage: „Was ist der beste Preis?&#8221; Die wichtigere Frage lautet jedoch: „Ist das Produkt in der EU überhaupt rechtssicher verkehrsfähig?&#8221; 2026 zeigt sich deutlicher denn je: Nicht der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ag-frisch.com/de/china-import-2026-warum-dokumente-wichtiger-sind-als-einkaufspreise/">China-Import 2026: Warum Dokumente wichtiger sind als Einkaufspreise</a> erschien zuerst auf <a href="https://ag-frisch.com/de/">China Import Beratung für den Einkauf aus China</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>China-Import 2026: Warum Dokumente wichtiger sind als Einkaufspreise</h2>
<p><em>Von Agentur Frisch – Ihr Partner für sicheren China-Import, CE-Dokumentation &amp; Marktüberwachung</em></p>
<p><strong>Viele Unternehmen beginnen ihren China-Import mit derselben Frage:</strong></p>
<p>„Was ist der beste Preis?&#8221;</p>
<p><strong>Die wichtigere Frage lautet jedoch:</strong></p>
<p>„Ist das Produkt in der EU überhaupt rechtssicher verkehrsfähig?&#8221;</p>
<p>2026 zeigt sich deutlicher denn je:<br />
Nicht der Einkaufspreis entscheidet über den wirtschaftlichen Erfolg – sondern die Qualität der Dokumentation und die Struktur des Imports.</p>
<hr />
<h3>Der häufigste Denkfehler beim China-Import</h3>
<p>In der Praxis erleben wir immer wieder folgende Situation:</p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li>Produkt ist günstig</li>
<li>Muster überzeugt</li>
<li>Lieferant sendet „CE Certificate&#8221;</li>
<li>Bestellung wird ausgelöst</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Erst später kommt die Erkenntnis:</p>
<ul>
<li>CE-Zertifikat passt nicht zum tatsächlichen Hersteller</li>
<li>Risikobewertung existiert nicht</li>
<li>EU-Vertreter ist formal benannt, aber ohne vollständige technische Dokumentation</li>
<li>Bedienungsanleitung entspricht nicht den EU-Anforderungen</li>
<li>Typenschild ist unvollständig</li>
</ul>
<p>Zu diesem Zeitpunkt sind Container bereits unterwegs oder sogar verkauft.</p>
<hr />
<h3>2026: Marktüberwachung ist Realität – nicht Theorie</h3>
<p>Die Behörden arbeiten heute digital vernetzt.<br />
Zoll, Marktüberwachung und Finanzbehörden tauschen Informationen aus.</p>
<p>Typische Folgen unvollständiger Dokumentation:</p>
<ul>
<li>Verkaufsverbot</li>
<li>Rückruf</li>
<li>Gewinnabschöpfung</li>
<li>Bußgelder</li>
<li>Reputationsschäden</li>
<li>persönliche Haftungsrisiken bei Geschäftsführerfunktion</li>
</ul>
<p>Der Hinweis „Wir verkaufen nur B2B&#8221; schützt dabei nicht.<br />
Auch B2B-Produkte unterliegen den europäischen Sicherheitsanforderungen.</p>
<hr />
<h3>Warum Dokumente wirtschaftlich wichtiger sind als 3 % Preisvorteil</h3>
<p>Ein günstigerer Einkaufspreis wirkt attraktiv.</p>
<p>Aber rechnen wir nüchtern:</p>
<table border="1px" cellpadding="10px">
<tbody>
<tr>
<th>Szenario</th>
<th>Einsparung</th>
<th>Risiko</th>
</tr>
<tr>
<td>3 % günstiger Einkauf</td>
<td>3.000 € bei 100.000 € Warenwert</td>
<td>Dokumentenmängel, Verkaufsstopp</td>
</tr>
<tr>
<td>Nachträgliche Konformitätsprüfung</td>
<td>8.000–25.000 €</td>
<td>Zeitverlust, Umkennzeichnung</td>
</tr>
<tr>
<td>Rückruf</td>
<td>unberechenbar</td>
<td>Imageschaden</td>
</tr>
<tr>
<td>Container-Blockade</td>
<td>mehrere Wochen</td>
<td>Liquiditätsproblem</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der vermeintliche Preisvorteil wird schnell zum wirtschaftlichen Risiko.</p>
<p>Dokumentation ist kein bürokratischer Aufwand – sie ist Risikomanagement.</p>
<hr />
<h3>CE ist kein Zertifikat – CE ist ein Prozess</h3>
<p>Ein häufiger Irrtum:<br />
CE sei ein „Dokument&#8221;, das man vom Lieferanten erhält.</p>
<p>Tatsächlich bedeutet CE:</p>
<ol>
<li>Richtlinienanalyse</li>
<li>Risikobewertung</li>
<li>Ableitung technischer Maßnahmen</li>
<li>Erstellung normgerechter Dokumente</li>
<li>Technische Akte</li>
<li>EU-Konformitätserklärung</li>
<li>Kennzeichnung</li>
</ol>
<p>Fehlt einer dieser Bausteine, ist das Produkt rechtlich angreifbar.</p>
<hr />
<h3>Die wahre Kostenfrage</h3>
<p>Die entscheidende Frage lautet nicht:</p>
<blockquote><p>„Was kostet das Produkt?&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Sondern:</strong></p>
<blockquote><p>„Was kostet es, wenn es nicht konform ist?&#8221;</p></blockquote>
<p>Unternehmerisch betrachtet ist ein strukturierter Importprozess günstiger als spätere Korrekturmaßnahmen.</p>
<hr />
<h3>Der strukturierte Ansatz</h3>
<p>Ein professioneller China-Import umfasst heute:</p>
<ul>
<li>Herstellerprüfung</li>
<li>Dokumentenprüfung vor Bestellung</li>
<li>Klare Hersteller- und Inverkehrbringerrolle</li>
<li>Vertragliche Absicherung</li>
<li>Risikobewertung vor Serienproduktion</li>
<li>Qualitätssicherung vor Verschiffung</li>
<li>Saubere Importstruktur (Zoll, IOR, VAT)</li>
<li>Vollständige technische Dokumentation</li>
</ul>
<p>Erst wenn diese Punkte sauber definiert sind, wird bestellt.</p>
<hr />
<h3>Premium statt Problemware</h3>
<p>Viele Händler kaufen Ware.</p>
<p>Wenige bauen eine rechtssichere Struktur.</p>
<p>Der Unterschied zeigt sich nicht beim ersten Verkauf –<br />
sondern beim ersten Behördenkontakt.</p>
<hr />
<h3>Fazit</h3>
<p>2026 entscheidet nicht der günstigste Lieferant über den Erfolg eines Importprojekts.</p>
<p>Sondern:</p>
<ul>
<li>Struktur</li>
<li>Dokumentation</li>
<li>Risikobewusstsein</li>
<li>saubere Rollenverteilung</li>
<li>und professionelle Begleitung</li>
</ul>
<p>Wer Import als Prozess versteht, nicht als Einkauf, minimiert Risiken und maximiert langfristige Stabilität.</p>
<hr />
<p>Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre aktuelle Importstruktur rechtssicher aufgebaut ist, prüfen wir diese gerne strukturiert und unabhängig.</p>
<p><strong>Agentur Frisch – Struktur statt Risiko.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ag-frisch.com/de/china-import-2026-warum-dokumente-wichtiger-sind-als-einkaufspreise/">China-Import 2026: Warum Dokumente wichtiger sind als Einkaufspreise</a> erschien zuerst auf <a href="https://ag-frisch.com/de/">China Import Beratung für den Einkauf aus China</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Anti-Dumping &#038; Handelsmaßnahmen</title>
		<link>https://ag-frisch.com/de/anti-dumping-und-handelsmassnahmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[David Frisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2026 18:20:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog China Import]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ag-frisch.com/?p=21275</guid>

					<description><![CDATA[<p>Anti-Dumping &#38; Handelsmaßnahmen Von Agentur Frisch – Ihr Partner für sicheren China-Import, CE-Dokumentation &#38; Marktüberwachung Was Importeure 2026/2027 unbedingt wissen müssen Der internationale Warenhandel wird zunehmend komplexer. Neben klassischen Zöllen rücken Anti-Dumping-Zölle, Ausgleichszölle und handelspolitische Schutzmaßnahmen immer stärker in den Fokus von Zollbehörden und Marktüberwachungen. Für Importeure – insbesondere im China-Import – können falsche Annahmen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ag-frisch.com/de/anti-dumping-und-handelsmassnahmen/">Anti-Dumping &#038; Handelsmaßnahmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ag-frisch.com/de/">China Import Beratung für den Einkauf aus China</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Anti-Dumping &amp; Handelsmaßnahmen</h2>
<p><em>Von Agentur Frisch – Ihr Partner für sicheren China-Import, CE-Dokumentation &amp; Marktüberwachung</em></p>
<h3>Was Importeure 2026/2027 unbedingt wissen müssen</h3>
<p>Der internationale Warenhandel wird zunehmend komplexer. Neben klassischen Zöllen rücken <strong>Anti-Dumping-Zölle, Ausgleichszölle und handelspolitische Schutzmaßnahmen</strong> immer stärker in den Fokus von Zollbehörden und Marktüberwachungen. Für Importeure – insbesondere im <strong>China-Import</strong> – können falsche Annahmen schnell zu <strong>massiven Nachzahlungen, Bußgeldern oder Lieferstopps</strong> führen.</p>
<p>Dieser Artikel zeigt, <strong>worauf sich Importeure in den Jahren 2026/2027 einstellen müssen</strong> und wie Risiken frühzeitig vermieden werden können.</p>
<hr />
<h3>Was sind Anti-Dumping-Zölle?</h3>
<p>Anti-Dumping-Zölle sind <strong>handelspolitische Schutzmaßnahmen</strong>, mit denen die EU verhindert, dass Waren <strong>unter ihrem „fairen Marktwert&#8221;</strong> eingeführt werden. Ziel ist es, europäische Hersteller vor Wettbewerbsverzerrungen zu schützen.</p>
<p>Entscheidend dabei:</p>
<ul>
<li>Anti-Dumping-Zölle knüpfen <strong>nicht an den Verwendungszweck</strong> der Ware an</li>
<li>sondern ausschließlich an:
<ul>
<li><strong>Zolltarifnummer</strong></li>
<li><strong>Ursprungsland</strong></li>
<li><strong>konkrete Warenbeschreibung</strong></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Das führt in der Praxis häufig zu Fehlannahmen bei Importeuren.</p>
<hr />
<h3>Warum Anti-Dumping 2026/27 besonders relevant wird</h3>
<p>Mehrere Entwicklungen sorgen dafür, dass Anti-Dumping-Maßnahmen künftig <strong>noch häufiger und konsequenter angewendet werden:</strong></p>
<ul>
<li>geopolitische Spannungen und Industriepolitik</li>
<li>verstärkte Marktüberwachung innerhalb der EU</li>
<li>Digitalisierung der Zoll- und Risikoanalyse</li>
<li>gezielte Prüfungen bestimmter Warengruppen</li>
</ul>
<p>Besonders betroffen sind weiterhin:</p>
<ul>
<li>Stahl- und Metallprodukte</li>
<li>Maschinen- und Konstruktionsteile</li>
<li>bestimmte Textilien und technische Erzeugnisse</li>
<li>Komponenten für Energie- und Infrastrukturprojekte</li>
</ul>
<hr />
<h3>Der häufigste Irrtum: „Unsere Ware ist kein Problem&#8221;</h3>
<p>Ein klassischer Fehler in der Praxis lautet:</p>
<blockquote><p>„Unsere Ware hat nichts mit den betroffenen Produkten zu tun.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das ist zollrechtlich <strong>irrelevant</strong>.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong><br />
Ein Stahlbauteil wird unter einer Zolltarifnummer geführt, die auch für Komponenten von Windkraftanlagen genannt ist.<br />
Auch wenn das Bauteil <strong>für einen völlig anderen Zweck</strong> bestimmt ist, kann der Anti-Dumping-Zoll trotzdem greifen – allein aufgrund der <strong>tariflichen Einreihung</strong>.</p>
<hr />
<h3>Zolltarifnummern als Schlüsselrisiko</h3>
<p>Die <strong>Zolltarifnummer (HS / CN / TARIC)</strong> ist der zentrale Hebel für Anti-Dumping-Risiken.<br />
Bereits kleine Unterschiede in:</p>
<ul>
<li>Material</li>
<li>Bearbeitungsgrad</li>
<li>Funktion</li>
<li>Lieferzustand</li>
</ul>
<p>können über:</p>
<ul>
<li>0 % Zoll</li>
<li>oder zweistellige Anti-Dumping-Zollsätze</li>
</ul>
<p>entscheiden.</p>
<p>Typische Risikofälle:</p>
<ul>
<li>Metallteil vs. Konstruktionsteil</li>
<li>Set vs. Einzelkomponente</li>
<li>Vormontiert vs. zerlegt</li>
<li>Rohprodukt vs. weiterverarbeitet</li>
</ul>
<hr />
<h3>Warum Nachzahlungen oft Jahre später kommen</h3>
<p>Viele Importeure erleben Anti-Dumping-Probleme <strong>erst im Nachhinein</strong>, zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>bei Betriebsprüfungen</li>
<li>bei Zoll-Nachschauen</li>
<li>bei Marktüberwachungsmaßnahmen</li>
</ul>
<p>Denn:</p>
<ul>
<li>Anti-Dumping-Zölle können <strong>rückwirkend erhoben</strong> werden</li>
<li>selbst wenn der Import ursprünglich „durchgewunken&#8221; wurde</li>
</ul>
<p>Die finanzielle Belastung kann dann schnell existenzbedrohend werden.</p>
<hr />
<h3>Verbindliche Zolltarifauskunft (vZTA) als Absicherung</h3>
<p>Eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen ist die <strong>verbindliche Zolltarifauskunft (vZTA / BTI)</strong>.</p>
<p>Vorteile:</p>
<ul>
<li>rechtliche Bindungswirkung für Zollbehörden</li>
<li>Planungssicherheit bei Preisen &amp; Kalkulation</li>
<li>klare Abgrenzung gegenüber Anti-Dumping-Tatbeständen</li>
</ul>
<p>Gerade bei:</p>
<ul>
<li>neuen Produkten</li>
<li>technisch komplexen Waren</li>
<li>größeren Importvolumina</li>
</ul>
<p>ist eine vZTA <strong>keine Formalität</strong>, sondern ein zentrales Risikomanagement-Instrument.</p>
<hr />
<h3>Anti-Dumping vermeiden – aber rechtssicher</h3>
<p><strong>Wichtig:</strong><br />
Anti-Dumping-Zölle dürfen nicht umgangen werden, z. B. durch:</p>
<ul>
<li>falsche Warenbeschreibungen</li>
<li>bewusst falsche Ursprungsangaben</li>
<li>künstliche Lieferketten</li>
</ul>
<p>Solche Vorgehensweisen führen schnell zu:</p>
<ul>
<li>Strafzahlungen</li>
<li>Einfuhrverboten</li>
<li>strafrechtlichen Risiken</li>
</ul>
<p>Ziel muss immer sein:</p>
<p><strong>Rechtssichere Gestaltung statt riskanter Umgehung.</strong></p>
<hr />
<h3>Was Importeure jetzt konkret tun sollten</h3>
<p>Für 2026/2027 empfiehlt sich ein strukturierter Ansatz:</p>
<ol>
<li><strong>Produktanalyse vor Bestellung</strong>
<ul>
<li>technische Beschreibung</li>
<li>Material &amp; Funktion sauber definieren</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Zolltarifprüfung vor Vertragsabschluss</strong>
<ul>
<li>nicht erst bei der Einfuhr</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Anti-Dumping-Check je Ursprungsland</strong>
<ul>
<li>insbesondere bei China-Importen</li>
</ul>
</li>
<li><strong>vZTA beantragen, wenn Unsicherheit besteht</strong></li>
<li><strong>Dokumentation sauber führen</strong>
<ul>
<li>für Zoll, Steuer und Marktüberwachung</li>
</ul>
</li>
</ol>
<hr />
<h3>Fazit: Anti-Dumping ist kein Randthema mehr</h3>
<p>Anti-Dumping-Zölle sind längst kein Spezialthema für Großkonzerne mehr.<br />
Gerade <strong>mittelständische Importeure</strong> sind betroffen – oft, ohne es zu wissen.</p>
<p>Wer 2026/2027 sicher importieren will, braucht:</p>
<ul>
<li>klare Produktdefinitionen</li>
<li>saubere Zolltarifierung</li>
<li>frühzeitige Risikoanalyse</li>
</ul>
<p>Nicht reaktiv, sondern <strong>strategisch</strong>.</p>
<hr />
<h3>Sie importieren aus China oder planen neue Produkte?</h3>
<p>Die <strong>Agentur Frisch</strong> unterstützt Unternehmen bei:</p>
<ul>
<li>Zolltarifprüfungen</li>
<li>Anti-Dumping-Risikobewertung</li>
<li>vZTA-Anträgen</li>
<li>rechtssicherem Import-Setup</li>
</ul>
<p><strong>👉 Sprechen Sie uns an, bevor es teuer wird.</strong></p>
<hr />
<p>Wir unterstützen Sie dabei – zuverlässig, rechtskonform und praxisorientiert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ag-frisch.com/de/anti-dumping-und-handelsmassnahmen/">Anti-Dumping &#038; Handelsmaßnahmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ag-frisch.com/de/">China Import Beratung für den Einkauf aus China</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kann ich einfach so online aus China bestellen?</title>
		<link>https://ag-frisch.com/de/kann-ich-einfach-so-online-aus-china-bestellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[David Frisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2026 18:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog China Import]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kann ich einfach so online aus China bestellen? Von Agentur Frisch – Ihr Partner für sicheren China-Import, CE-Dokumentation &#38; Marktüberwachung Online-Shops, Marktplätze und Plattformen aus China sind heute nur einen Klick entfernt. Produkte wirken günstig, die Auswahl ist riesig, und der Bestellprozess scheint unkompliziert. Doch viele Käufer stellen sich erst nach der Bestellung die entscheidende [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Kann ich einfach so online aus China bestellen?</h2>
<p><em>Von Agentur Frisch – Ihr Partner für sicheren China-Import, CE-Dokumentation &amp; Marktüberwachung</em></p>
<p>Online-Shops, Marktplätze und Plattformen aus China sind heute nur einen Klick entfernt. Produkte wirken günstig, die Auswahl ist riesig, und der Bestellprozess scheint unkompliziert. Doch viele Käufer stellen sich erst nach der Bestellung die entscheidende Frage:</p>
<p>Darf ich das überhaupt – und wer haftet, wenn etwas schiefgeht?</p>
<p>Die kurze Antwort lautet:<br />
👉 Bestellen ja – in Verkehr bringen nein, jedenfalls nicht ohne Verantwortung.</p>
<p>Die lange Antwort liest du hier.</p>
<hr />
<h3>1. Bestellen ist nicht gleich „Inverkehrbringen&#8221;</h3>
<p>Du wirst Teil der Lieferkette.</p>
<p>Ab diesem Moment trägst du Verantwortung nach EU-Recht.</p>
<hr />
<h3>2. Wer gilt rechtlich als Hersteller?</h3>
<p>Ein zentraler Irrtum:</p>
<blockquote><p>„Der Hersteller sitzt doch in China, der ist verantwortlich.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Falsch.</strong></p>
<p>Nach EU-Recht gilt als <em>Hersteller</em> auch, wer:</p>
<ul>
<li>ein Produkt unter <strong>eigenem Namen oder eigener Marke</strong> verkauft</li>
<li>ein Produkt <strong>erstmals in die EU einführt</strong></li>
<li>ein Produkt <strong>aus einem Drittstaat bezieht und weitergibt</strong></li>
</ul>
<p>👉 In der Praxis bist <strong>du</strong> der Hersteller – auch ohne Fabrik, auch ohne Einfluss auf die Produktion.</p>
<hr />
<h3>3. Produkthaftung: Du haftest persönlich</h3>
<p>Wenn ein Produkt:</p>
<ul>
<li>einen Sachschaden verursacht</li>
<li>einen Menschen verletzt</li>
<li>ein Kind gefährdet</li>
</ul>
<p>haftest du als Inverkehrbringer:</p>
<ul>
<li><strong>zivilrechtlich</strong> (Schadensersatz)</li>
<li><strong>verwaltungsrechtlich</strong> (Bußgelder, Verkaufsverbot)</li>
<li>im Extremfall <strong>strafrechtlich</strong></li>
</ul>
<p>Und das <strong>unabhängig davon</strong>, ob der Fehler beim chinesischen Lieferanten lag.</p>
<hr />
<h3>4. CE-Kennzeichnung: Mehr als ein Logo</h3>
<p>Viele Produkte aus China tragen ein CE-Zeichen.<br />
Das bedeutet n<strong>icht automatisch</strong>, dass sie konform sind.</p>
<p>CE ist:</p>
<ul>
<li><strong>keine Prüfung</strong></li>
<li><strong>kein Zertifikat</strong></li>
<li><strong>kein Gütesiegel</strong></li>
</ul>
<p>CE bedeutet:</p>
<p>Der Verantwortliche erklärt rechtsverbindlich, dass das Produkt allen einschlägigen EU-Vorschriften entspricht.</p>
<p>Wenn du importierst, <strong>musst du diese Erklärung abgeben können</strong> – inklusive vollständiger Unterlagen.</p>
<hr />
<h3>5. Technische Dokumentation &amp; Konformität</h3>
<p>Je nach Produkt sind erforderlich:</p>
<ul>
<li>Konformitätserklärung (EU-DoC)</li>
<li>Risikobeurteilung</li>
<li>technische Zeichnungen</li>
<li>Prüfberichte</li>
<li>Gebrauchsanleitung</li>
<li>Sicherheits- und Warnhinweise</li>
<li>ggf. REACH / RoHS / EMV / Maschinenrichtlinie / Spielzeugrichtlinie / Kosmetikrecht</li>
</ul>
<p>Fehlt etwas davon, gilt das Produkt als <strong>nicht verkehrsfähig</strong> – selbst wenn es technisch einwandfrei funktioniert.</p>
<hr />
<h3>6. Herstellerbevollmächtigter &amp; EU-Repräsentant</h3>
<p>Viele glauben:</p>
<blockquote><p>„Dann nehme ich einfach einen EU-Repräsentanten.&#8221;</p></blockquote>
<p>Auch das ist kein Freifahrtschein.</p>
<p>Ein Bevollmächtigter:</p>
<ul>
<li><strong>entlastet nicht von der Haftung</strong></li>
<li>übernimmt <strong>keine Produktverantwortung</strong></li>
<li>haftet <strong>nicht für Schäden</strong></li>
</ul>
<p>Er ist lediglich Ansprechpartner für Behörden – nicht dein Schutzschild.</p>
<hr />
<h3>7. GHP, GMP &amp; Qualität: Das nächste Risiko</h3>
<p>Besonders bei sensiblen Produkten (Kosmetik, Lebensmittelkontakt, Medizin, Kinderprodukte):</p>
<ul>
<li>Gute Hygienepraxis (GHP)</li>
<li>Gute Herstellungspraxis (GMP)</li>
<li>Rückverfolgbarkeit</li>
<li>Chargendokumentation</li>
</ul>
<p>Viele chinesische Online-Anbieter können diese Anforderungen <strong>nicht belegen</strong> – selbst wenn das Produkt optisch hochwertig wirkt.</p>
<hr />
<h3>8. Zoll &amp; Marktüberwachung</h3>
<p>Spätestens beim Zoll oder bei einer Marktaufsichtsbehörde wird es ernst:</p>
<ul>
<li>Produkte können <strong>beschlagnahmt</strong></li>
<li>vernichtet</li>
<li>oder zurückgeschickt werden</li>
</ul>
<p>Kosten, Lagergebühren und Bußgelder trägt <strong>der Importeur</strong> – also du.</p>
<hr />
<h3>9. Die wichtigste Unterscheidung</h3>
<table border="1px" cellpadding="10px">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Situation</strong></td>
<td><strong>Risiko</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Privat bestellen, privat nutzen</td>
<td>gering</td>
</tr>
<tr>
<td>Online kaufen &amp; weiterverkaufen</td>
<td>hoch</td>
</tr>
<tr>
<td>Eigene Marke aufbringen</td>
<td>sehr hoch</td>
</tr>
<tr>
<td>Maschinen / Technik / Kinderprodukte</td>
<td>extrem hoch</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h3>Fazit: „Einfach so&#8221; – nein</h3>
<p>Du kannst online aus China bestellen.</p>
<p>Aber <strong>sobald du das Produkt in den EU-Markt bringst</strong>, bist du rechtlich verantwortlich.</p>
<p>Nicht der Shop.<br />
Nicht die Plattform.<br />
Nicht der Hersteller in China.</p>
<p>👉 <strong>Du.</strong></p>
<p>Wer sauber importieren will, braucht:</p>
<ul>
<li>rechtliche Prüfung</li>
<li>technische Unterlagen</li>
<li>klare Rollenverteilung</li>
<li>dokumentierte Konformität</li>
</ul>
<p>Alles andere ist kein Geschäftsmodell, sondern illegale Einfuhr bzw. Grauimport.</p>
<hr />
<p>Wir unterstützen Sie dabei – zuverlässig, rechtskonform und praxisorientiert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ag-frisch.com/de/kann-ich-einfach-so-online-aus-china-bestellen/">Kann ich einfach so online aus China bestellen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://ag-frisch.com/de/">China Import Beratung für den Einkauf aus China</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Risikobewertung nach der Produktsicherheitsverordnung GPSR</title>
		<link>https://ag-frisch.com/de/risikobewertung-nach-der-produktsicherheitsverordnung-gpsr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[David Frisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Dec 2025 19:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog China Import]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ag-frisch.com/?p=21264</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Risikobewertung nach der Produktsicherheitsverordnung (GPSR) Von Agentur Frisch – Ihr Partner für sicheren China-Import, CE-Dokumentation &#38; Marktüberwachung Das meistunterschätzte Pflichtdokument für Importeure und Händler Mit Inkrafttreten der EU-Produktsicherheitsverordnung (General Product Safety Regulation – GPSR) hat sich für Importeure, Hersteller und Händler die Verantwortung für Produktsicherheit deutlich verschärft. Ein Dokument steht dabei besonders im Fokus [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ag-frisch.com/de/risikobewertung-nach-der-produktsicherheitsverordnung-gpsr/">Risikobewertung nach der Produktsicherheitsverordnung GPSR</a> erschien zuerst auf <a href="https://ag-frisch.com/de/">China Import Beratung für den Einkauf aus China</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Risikobewertung nach der Produktsicherheitsverordnung (GPSR)</h2>
<p><em>Von Agentur Frisch – Ihr Partner für sicheren China-Import, CE-Dokumentation &amp; Marktüberwachung</em></p>
<h3>Das meistunterschätzte Pflichtdokument für Importeure und Händler</h3>
<p>Mit Inkrafttreten der <strong>EU-Produktsicherheitsverordnung (General Product Safety Regulation – GPSR)</strong> hat sich für Importeure, Hersteller und Händler die Verantwortung für Produktsicherheit deutlich verschärft.<br />
Ein Dokument steht dabei besonders im Fokus – und wird dennoch häufig ignoriert oder missverstanden:</p>
<p><strong>die Risikobewertung.</strong></p>
<p>In unserer Beratungspraxis sehen wir regelmäßig, dass Produkte zwar über Prüfberichte, Zertifikate oder CE-Kennzeichnungen verfügen, <strong>eine belastbare Risikobewertung jedoch fehlt oder nur formal existiert</strong>. Genau hier beginnen die Probleme.</p>
<hr />
<h3>1. Was ist eine Risikobewertung nach GPSR überhaupt?</h3>
<p>Die Risikobewertung ist <strong>kein Prüfbericht</strong> und <strong>kein Zertifikat</strong>.<br />
Sie ist eine <strong>systematische Analyse aller vorhersehbaren Risiken</strong>, die von einem Produkt ausgehen können – über den gesamten Lebenszyklus hinweg.</p>
<p>Dazu gehören u. a.:</p>
<ul>
<li>Konstruktion und Material</li>
<li>bestimmungsgemäße Verwendung</li>
<li>vorhersehbare Fehlanwendung</li>
<li>Transport, Montage und Wartung</li>
<li>Alter, Fähigkeiten und Schutzbedürftigkeit der Nutzer</li>
</ul>
<p>Ziel ist nicht, Risiken „wegzudiskutieren&#8221;, sondern sie:</p>
<ul>
<li>zu identifizieren</li>
<li>zu bewerten</li>
<li>durch geeignete Maßnahmen zu minimieren</li>
</ul>
<hr />
<h3>2. Warum die Risikobewertung heute zwingend erforderlich ist</h3>
<p>Die GPSR verpflichtet Wirtschaftsakteure ausdrücklich dazu, <strong>nur sichere Produkte auf dem Markt bereitzustellen</strong>.<br />
Sicherheit ist dabei <strong>nicht gefühlt</strong>, sondern <strong>nachweisbar</strong>.</p>
<p>Wichtig:</p>
<ul>
<li>die Verantwortung liegt <strong>immer beim EU-Unternehmen</strong></li>
<li>unabhängig davon, ob der Hersteller in China, Indien oder sonst wo sitzt</li>
<li>unabhängig von Lieferbedingungen (z. B. DDP)</li>
</ul>
<p>Bei Marktüberwachungsmaßnahmen ist die Risikobewertung oft <strong>das erste Dokument</strong>, das angefordert wird.</p>
<p>Fehlt sie:</p>
<ul>
<li>drohen Vertriebsverbote</li>
<li>Produktrückrufe</li>
<li>Bußgelder</li>
<li>haftungsrechtliche Risiken für Geschäftsführung</li>
</ul>
<hr />
<h3>3. Typische Irrtümer aus der Praxis</h3>
<p>❌ <strong>„Wir haben doch ein CE-Zertifikat&#8221;</strong></p>
<blockquote><p>Ein Zertifikat ersetzt <strong>keine Risikobewertung</strong>.<br />
CE bezieht sich auf Richtlinienkonformität – nicht auf eine ganzheitliche Sicherheitsanalyse nach GPSR.</p></blockquote>
<p>❌ <strong>„Der Lieferant hat das geprüft&#8221;</strong></p>
<blockquote><p>Die GPSR kennt <strong>keine Verantwortungsdelegation nach China</strong>.<br />
Der Importeur bleibt verantwortlich.</p></blockquote>
<p>❌ <strong>„Das Produkt verkauft sich seit Jahren problemlos&#8221;</strong></p>
<blockquote><p>Vergangene Verkaufszahlen sind <strong>kein Sicherheitsnachweis</strong>.<br />
Marktüberwachung prüft nach aktuellem Recht.</p></blockquote>
<hr />
<h3>4. Was eine belastbare Risikobewertung enthalten muss</h3>
<p>Eine praxisgerechte Risikobewertung umfasst u. a.:</p>
<ul>
<li>klare Produktbeschreibung</li>
<li>Definition der Zielgruppe</li>
<li>Analyse mechanischer, elektrischer, chemischer und sonstiger Gefahren</li>
<li>Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensschwere</li>
<li>Ableitung konkreter Schutzmaßnahmen:
<ul>
<li>technische Maßnahmen</li>
<li>Warnhinweise</li>
<li>Gebrauchsanleitung</li>
</ul>
</li>
<li>Bewertung des Restrisikos</li>
</ul>
<p>Wichtig:<br />
Die Risikobewertung muss <strong>zum konkreten Produkt</strong> passen – nicht allgemein oder aus Vorlagen kopiert sein.</p>
<hr />
<h3>5. Warum die Risikobewertung kein „Papier für die Schublade&#8221; ist</h3>
<p>Die GPSR versteht Produktsicherheit als <strong>laufenden Prozess</strong>.<br />
Das bedeutet:</p>
<ul>
<li>Änderungen am Produkt → Anpassung der Risikobewertung</li>
<li>neue Erkenntnisse aus Reklamationen → Neubewertung</li>
<li>neue Normen oder Marktanforderungen → Aktualisierung</li>
</ul>
<p>Eine einmal erstellte Risikobewertung ohne Pflege ist <strong>nicht ausreichend</strong>.</p>
<hr />
<h3>6. Unsere Erfahrung aus der Beratungspraxis</h3>
<p>In vielen Fällen, die wir begleiten, ist die Risikobewertung:</p>
<ul>
<li>unvollständig</li>
<li>zu oberflächlich</li>
<li>oder gar nicht vorhanden</li>
</ul>
<p>Besonders kritisch wird es bei:</p>
<ul>
<li>Importen aus China</li>
<li>Online-Marktplätzen</li>
<li>Produkten ohne harmonisierte Normen</li>
</ul>
<p>Hier entscheidet die Qualität der Risikobewertung oft darüber, <strong>ob ein Produkt weiter verkauft werden darf oder nicht</strong>.</p>
<hr />
<p>Wir unterstützen Sie dabei – zuverlässig, rechtskonform und praxisorientiert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ag-frisch.com/de/risikobewertung-nach-der-produktsicherheitsverordnung-gpsr/">Risikobewertung nach der Produktsicherheitsverordnung GPSR</a> erschien zuerst auf <a href="https://ag-frisch.com/de/">China Import Beratung für den Einkauf aus China</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>DDP-Lieferungen aus China: Die unsichtbare Steuerfalle</title>
		<link>https://ag-frisch.com/de/ddp-lieferungen-aus-china-die-unsichtbare-steuerfalle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[David Frisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2025 17:24:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog China Import]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ag-frisch.com/?p=21251</guid>

					<description><![CDATA[<p>Warum jeder Importeur bei DDP Lieferungen einen offiziellen Steuer- und Zollbescheid benötigt Von Agentur Frisch – Ihr Partner für sicheren China-Import, CE-Dokumentation &#38; Marktüberwachung „DDP – Delivered Duty Paid“ klingt zunächst verlockend: Der chinesische Lieferant übernimmt angeblich alle Kosten für Transport, Einfuhrumsatzsteuer, Zollabgaben und liefert die Ware bequem bis zur Haustür. Kein Aufwand, kein Risiko [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ag-frisch.com/de/ddp-lieferungen-aus-china-die-unsichtbare-steuerfalle/">DDP-Lieferungen aus China: Die unsichtbare Steuerfalle</a> erschien zuerst auf <a href="https://ag-frisch.com/de/">China Import Beratung für den Einkauf aus China</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Warum jeder Importeur bei DDP Lieferungen einen offiziellen Steuer- und Zollbescheid benötigt</h2>
<p><em>Von Agentur Frisch – Ihr Partner für sicheren China-Import, CE-Dokumentation &amp; Marktüberwachung</em></p>
<p>„DDP – Delivered Duty Paid“ klingt zunächst verlockend:<br />
Der chinesische Lieferant übernimmt angeblich alle Kosten für Transport, Einfuhrumsatzsteuer, Zollabgaben und liefert die Ware bequem bis zur Haustür. Kein Aufwand, kein Risiko – zumindest auf dem Papier.</p>
<p>In der Praxis führt DDP jedoch zu massiven Problemen: fehlende Steuerbescheide, illegale Zolleinfuhr, verdeckte Steuerhinterziehung, Marktüberwachungsrisiken, Produktstilllegungen und im schlimmsten Fall strafrechtliche Konsequenzen für den deutschen Importeur – selbst dann, wenn er gutgläubig handelt.</p>
<p>Als BAFA-zertifizierte Importberatung sehen wir tagtäglich Fälle, in denen Unternehmer unbewusst in eine rechtliche Grauzone geraten. Deshalb ist es wichtig, die Mechanismen hinter DDP zu verstehen.</p>
<hr />
<h3>1. Was bedeutet DDP wirklich?</h3>
<p>DDP („Delivered Duty Paid“) heißt in der Theorie:</p>
<ul>
<li>Der Verkäufer übernimmt alle Kosten und Risiken</li>
<li>Der Verkäufer kümmert sich um Zollabfertigung</li>
<li>Der Verkäufer zahlt Einfuhrabgaben</li>
<li>Der Käufer muss nichts tun</li>
</ul>
<p>Doch: <strong>Diese Darstellung funktioniert nach EU-Recht in 95 % aller China-Fälle nicht.</strong></p>
<p>Ein nicht in der EU ansässiger Verkäufer darf <strong>rechtlich überhaupt keine Einfuhranmeldungen im Namen des Käufers vornehmen</strong>, es sei denn über:</p>
<ul>
<li>einen indirekten Vertreter (haftet dann zu 100 % mit),</li>
<li>einen Fiskalvertreter (komplex und selten),</li>
<li>einen EU-Inverkehrbringer (mit voller Herstellerhaftung).</li>
</ul>
<p>Die Realität sieht anders aus:<br />
Viele chinesische Spediteure deklarieren die Ware „irgendwie“, manchmal unter <strong>falscher EORI, falschem Wert, falschem Zolltarif</strong> oder sogar <strong>auf Namen Dritter</strong>, die davon nichts wissen.</p>
<p>Das ist kein kleiner Fehler – das ist <strong>steuer- und zollrechtlich hochriskant</strong>.</p>
<hr />
<h3>2. Der wichtigste Satz: Ohne offiziellen Steuer- und Zollbescheid ist die Ware illegal eingeführt</h3>
<p>Jede ordnungsgemäße Einfuhr in die EU erzeugt:</p>
<ul>
<li><strong>eine Zollanmeldung,</strong></li>
<li><strong>eine Steuerfestsetzung der Einfuhrumsatzsteuer,</strong></li>
<li><strong>einen rechtsgültigen Bescheid (z. B. Abgabenbescheid ATLAS).</strong></li>
</ul>
<p>Wenn du diese Unterlagen nicht bekommst, liegt in fast allen Fällen Folgendes vor:</p>
<p><strong>A) Die Ware wurde nicht korrekt verzollt</strong></p>
<p>oder</p>
<p><strong>B) die Ware wurde unter falschen Angaben eingeführt</strong></p>
<p>oder</p>
<p><strong>C) die Ware wurde über eine fremde EORI geschmuggelt</strong></p>
<p>In allen Varianten trägst <strong>du</strong> als Importeur trotzdem die Verantwortung.</p>
<hr />
<h3>3. Steuerhinterziehung – auch wenn sie der Lieferant begeht</h3>
<p>Ein verbreiteter Irrtum:<br />
„Ich habe DDP bezahlt, also muss ich mich um nichts kümmern.“</p>
<p>Falsch.</p>
<p>Nach § 25 UStG und § 370 AO kann jeder, der von Steuerverkürzung profitiert, zumindest <strong>leichtfertige Steuerverkürzung</strong> begehen.<br />
Auch wenn du nichts davon wusstest.</p>
<p>Beispiel:</p>
<ul>
<li>Ware im Wert von 100.000 €</li>
<li>Einfuhrumsatzsteuer müsste 19 % = 19.000 € betragen</li>
<li>Es wird aber nur 1.000 € angemeldet → 18.000 € sind hinterzogen</li>
</ul>
<p>Wenn später eine Betriebsprüfung stattfindet, fragt das Finanzamt:</p>
<p>„Wo ist der Steuerbescheid für diese Lieferung?“</p>
<p>Hast du keinen, kann die Einfuhrumsatzsteuer rückwirkend nachgefordert werden – <strong>selbst Jahre später</strong>, zuzüglich:</p>
<ul>
<li>Zinsen</li>
<li>Säumniszuschläge</li>
<li>ggf. Strafverfahren</li>
</ul>
<hr />
<h3>4. Kein Steuerbescheid = kein Vorsteuerabzug</h3>
<p>Ohne <strong>gültigen Steuerbescheid</strong> kannst du die Einfuhrumsatzsteuer nicht als Vorsteuer geltend machen.</p>
<p>Heißt konkret:</p>
<ul>
<li>Du verlierst mehrere Tausend Euro Vorsteuer</li>
<li>Das Finanzamt erkennt Rechnungen aus China nicht als Ersatz an</li>
<li>Der Steuerberater kann nichts machen</li>
<li>Dein Jahresabschluss wird falsch</li>
</ul>
<p>Der Vorsteuerabzug funktioniert <strong>nur</strong>, wenn du selbst der Einführer bist oder der Einführer dir offiziell Umsatzsteuer in Rechnung stellt.</p>
<hr />
<h3>5. Marktüberwachung: DDP ist ein rotes Tuch</h3>
<p>Behörden fragen bei jeder Maschinen-, Kosmetik-, Spielzeug- oder Elektronikprüfung:</p>
<ol>
<li>Wer ist der Importeur?</li>
<li>Wo ist der Zollbescheid?</li>
<li>Wer hat die Ware in die EU gebracht?</li>
<li>Wurde korrekt verzollt?</li>
</ol>
<p>Wenn du keine Unterlagen hast, folgen oft:</p>
<ul>
<li>Verkaufsstopps</li>
<li>Rückrufanordnungen</li>
<li>Sicherheitsbewertungen</li>
<li>Bußgelder</li>
<li>Beschlagnahme von Ware</li>
<li>Verdachtsfall „unsichere Importkette“</li>
</ul>
<p>Die Behörden gehen mittlerweile systematisch gegen dubiose DDP-Modelle vor.</p>
<hr />
<h3>6. Viele chinesische Lieferanten werben aggressiv mit illegalen DDP-Modellen</h3>
<p>Typische Aussagen:</p>
<ul>
<li>„We handle customs for you, no tax needed!“</li>
<li>„We use own customs channel, very fast clearance!“</li>
<li>„No documents needed for import!“</li>
<li>„We already shipped 100 trucks to Germany without tax problems!“</li>
</ul>
<p>Das klingt bequem, ist aber:</p>
<ul>
<li><strong>rechtswidrig</strong></li>
<li><strong>steuerlich brandgefährlich</strong></li>
<li><strong>bei Maschinen sogar strafrechtlich relevant</strong></li>
</ul>
<p>Wir sehen in unseren Beratungen Fälle, in denen Firmen Hunderttausende Euros an Steuern nachzahlen müssen, weil sie DDP vertraut haben.</p>
<hr />
<h3>7. Wie man DDP korrekt und legal nutzt (wenn überhaupt)</h3>
<p>DDP kann funktionieren – aber nur in einem einzigen Szenario:</p>
<p><strong>Wenn der chinesische Lieferant einen offiziellen Fiskalvertreter in der EU beauftragt, der mit eigener EU-Steuernummer offiziell anmeldet und einen Steuerbescheid ausstellt.</strong></p>
<p>Das passiert in der Realität <strong>fast nie</strong>.</p>
<p>In 99 % aller Fälle ist DDP aus China:</p>
<ul>
<li>illegal</li>
<li>steuerlich gefährlich</li>
<li>zollrechtlich fehlerhaft</li>
<li>für den Importeur riskant</li>
</ul>
<hr />
<h3>8. Empfehlung der Agentur Frisch</h3>
<p>Unsere klare Empfehlung:</p>
<p><strong>1. Verzichte auf DDP-Modelle – mindestens ohne transparente Dokumentation.</strong></p>
<p>DDP ohne Bescheid ist fast immer Steuerhinterziehung.</p>
<p><strong>2. Lass dir IMMER folgende Dokumente geben:</strong></p>
<ul>
<li>ATLAS-Abgabenbescheid</li>
<li>Zolltarifnummer der Anmeldung</li>
<li>Anmelder &amp; indirekter Vertreter</li>
<li>Einfuhrwert</li>
<li>Verzollungsnachweis (eVB)</li>
<li>Rechnung des Zolls oder Steuerfestsetzung</li>
</ul>
<p><strong>3. Wenn dein Lieferant diese Dokumente nicht liefern kann…</strong></p>
<p>… wurde <strong>nicht legal verzollt</strong>.</p>
<p><strong>4. Besser ist: DAP oder FOB + eigene Verzollung</strong></p>
<p>Dann bist du vollständig abgesichert.</p>
<hr />
<h3>9. Fazit: DDP ist kein Komfort – sondern ein Risiko</h3>
<p>Wer heute DDP aus China ohne vollständige Zoll- und Steuerdokumente akzeptiert, riskiert:</p>
<ul>
<li>Steuernachzahlungen</li>
<li>Bußgelder</li>
<li>Strafverfahren</li>
<li>Verlust des Vorsteuerabzugs</li>
<li>Stilllegung der Produkte</li>
<li>Probleme bei Betriebsprüfungen</li>
<li>Ärger mit Marktüberwachung und Zoll</li>
</ul>
<p><strong>Der Importeur trägt immer die Verantwortung – niemals der Lieferant.</strong><br />
Deshalb gilt:</p>
<p><strong>Jede legale Lieferung muss einen offiziellen Steuer- und Zollbescheid haben – auch bei DDP.</strong></p>
<p>Wenn Ihnen Ihr Lieferant keinen Bescheid gibt, ist die Ware NICHT korrekt eingeführt.</p>
<hr />
<p>Wir unterstützen Sie dabei – zuverlässig, rechtskonform und praxisorientiert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ag-frisch.com/de/ddp-lieferungen-aus-china-die-unsichtbare-steuerfalle/">DDP-Lieferungen aus China: Die unsichtbare Steuerfalle</a> erschien zuerst auf <a href="https://ag-frisch.com/de/">China Import Beratung für den Einkauf aus China</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>2026 das entscheidende Jahr für Importeure</title>
		<link>https://ag-frisch.com/de/2026-das-entscheidende-jahr-fuer-importeure/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[David Frisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 18:23:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog China Import]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ag-frisch.com/?p=21234</guid>

					<description><![CDATA[<p>Warum 2026 das entscheidende Jahr für Importeure wird – und wie sich Unternehmen jetzt vorbereiten müssen Von Agentur Frisch – Ihr Partner für sicheren China-Import, CE-Dokumentation &#38; Marktüberwachung Die EU verschärft die Marktüberwachung weiter – und 2026 wird zum Wendepunkt für alle Unternehmen, die Maschinen, Elektronik, Kosmetik, Spielzeug oder sonstige Produkte aus Nicht-EU-Ländern importieren. Wer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ag-frisch.com/de/2026-das-entscheidende-jahr-fuer-importeure/">2026 das entscheidende Jahr für Importeure</a> erschien zuerst auf <a href="https://ag-frisch.com/de/">China Import Beratung für den Einkauf aus China</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Warum 2026 das entscheidende Jahr für Importeure wird – und wie sich Unternehmen jetzt vorbereiten müssen</h2>
<p><em>Von Agentur Frisch – Ihr Partner für sicheren China-Import, CE-Dokumentation &amp; Marktüberwachung</em></p>
<p>Die EU verschärft die Marktüberwachung weiter – und 2026 wird zum Wendepunkt für alle Unternehmen, die Maschinen, Elektronik, Kosmetik, Spielzeug oder sonstige Produkte aus Nicht-EU-Ländern importieren. Wer sich nicht rechtzeitig vorbereitet, riskiert ab dem kommenden Jahr erhebliche Verzögerungen an den Grenzen, hohe Strafen und sogar Verkaufsverbote in der gesamten Europäischen Union.</p>
<p>Doch warum passiert das gerade jetzt? Und was bedeutet das für Importeure in Deutschland?</p>
<hr />
<h3>1. Hintergrund: Die EU zieht die Kontrollen massiv an</h3>
<p>In den letzten Monaten haben wir eine klare Entwicklung beobachtet:</p>
<ul>
<li>Die <strong>EU-Marktüberwachung</strong> reagiert auf steigende Produktmengen aus Asien</li>
<li>Zollbehörden haben neue interne Prüfrichtlinien erhalten</li>
<li>Dokumentenprüfungen werden <strong>systematischer und digitaler</strong></li>
<li>Produkte ohne vollständige CE-Unterlagen werden <strong>sofort blockiert</strong></li>
<li>Importeursverantwortung wird stärker durchgesetzt (Verordnung (EU) 2019/1020)</li>
</ul>
<p>Die Zeiten, in denen fehlende Dokumente „nachgereicht&#8221; werden konnten, sind vorbei.<br />
Heute gilt: <strong>Ohne Dokumentation kein Inverkehrbringen.</strong></p>
<hr />
<h3>2. Neue Risikokategorien ab 2026 – Maschinen, Akkus &amp; Elektronik besonders betroffen</h3>
<p>Die EU stuft ab 2026 bestimmte Produktgruppen als „Hochrisiko&#8221; ein. Dazu gehören:</p>
<ul>
<li>Radlader, Gabelstapler, Baumaschinen</li>
<li>Produkte mit Lithium-Batterien</li>
<li>Smart-Home-Elektronik</li>
<li>Kosmetikprodukte mit aktiven Wirkstoffen</li>
<li>Medizinprodukte der Klasse I–IIa</li>
</ul>
<p>Für diese Produkte gilt künftig:</p>
<ul>
<li>Vollständige technische Dokumentation vor dem Import</li>
<li>Konformitätserklärung muss vorliegen</li>
<li>Rückverfolgbarkeit zwingend</li>
<li>EU-Bevollmächtigter muss eindeutig benannt sein</li>
<li>Risikoanalyse nach Normen erforderlich</li>
<li>Marktüberwachung erhält Echtzeit-Zugriff auf Daten</li>
</ul>
<p>Insbesondere Maschinenhersteller in China sind darauf <strong>noch nicht vorbereitet.</strong></p>
<hr />
<h3>3. Was wir täglich erleben: Händler bezahlen die Strafen, nicht die Hersteller</h3>
<p>Die EU-Gesetze sind eindeutig:<br />
Der <strong>EU-Importeur</strong> trägt die volle Verantwortung – nicht der chinesische Hersteller.</p>
<p>Das bedeutet konkret:</p>
<ul>
<li>Wenn ein Gerät fehlerhaft ist → Haftung beim Importeur</li>
<li>Wenn eine CE-Erklärung fehlt → Bußgeld für den Importeur</li>
<li>Wenn ein Typenschild nicht stimmt → Importeur verantwortlich</li>
<li>Wenn ein Unfall passiert → strafrechtliche Verantwortung beim Importeur</li>
<li>Wenn der Zoll blockiert → Kosten für Lagerung und Prüfung bei Ihnen</li>
</ul>
<p>Viele Händler merken erst bei der ersten Zollprüfung, wie ernst die Rechtslage ist.</p>
<hr />
<h3>4. Wie sich Unternehmen 2026 schützen können (Checkliste)</h3>
<p>Agentur Frisch empfiehlt folgende Sofortmaßnahmen:</p>
<p><strong>1. Technische Dokumentation prüfen</strong></p>
<p>Spätestens beim Bestellen in China muss klar sein:</p>
<ul>
<li>Gibt es ein echtes Handbuch?</li>
<li>Gibt es eine gültige CE-Erklärung?</li>
<li>Gibt es Prüfberichte?</li>
<li>Existiert eine Risikobeurteilung?</li>
</ul>
<p>Wenn ein Hersteller diese Unterlagen nicht liefern kann <strong>→ nicht bestellen</strong>.</p>
<p><strong>2. EU-Bevollmächtigten benennen</strong></p>
<p>Ohne EU-Responsible Person keine Einfuhr mehr.<br />
Wir übernehmen diese Rolle vollständig.</p>
<p><strong>3. Type Plates &amp; Labelling prüfen</strong></p>
<p>Besonders kritisch bei Maschinen, Akkus und Anbauteilen.</p>
<p><strong>4. Risikobeurteilung erstellen</strong></p>
<p>Viele Hersteller in China kennen EN 12100 oder EN 60204 nicht.<br />
Wir erstellen vollständige Risikobeurteilungen nach EU-Standard.</p>
<p><strong>5. Dokumente zentral speichern</strong></p>
<p>Wir bieten dafür digitale Produktakten mit regelmäßigen Updates.</p>
<hr />
<h3>5. Wie Agentur Frisch unterstützt</h3>
<p>Wir übernehmen für Sie:</p>
<ul>
<li>Kommunikation mit chinesischen Herstellern</li>
<li>Prüfung aller Zertifikate &amp; CE-Dokumente</li>
<li>Erstellung kompletter Produktakten</li>
<li>Risikobeurteilung nach EN ISO 12100</li>
<li>Typenschild-Design und Compliance-Check</li>
<li>Organisation von Wareninspektionen</li>
<li>Import, Zollabwicklung &amp; Logistik</li>
<li>EU-Bevollmächtigung nach Verordnung (EU) 2019/1020</li>
</ul>
<p>Kurz gesagt:<br />
<strong>Wir stellen sicher, dass Ihre Produkte legal und sicher in die EU gelangen.</strong></p>
<hr />
<h3>6. Fazit: 2026 wird das Jahr der Konsequenzen – jetzt handeln</h3>
<p>Viele Importeure unterschätzen, wie schnell sich die Lage geändert hat.<br />
Wer ab 2026 weiterhin erfolgreich importieren will, muss:</p>
<ul>
<li>Prozesse umstellen</li>
<li>Dokumente vollständig bereitstellen</li>
<li>Hersteller in China strenger prüfen</li>
<li>CE-Themen professionalisieren</li>
<li>Risiken vermeiden statt reagieren</li>
</ul>
<p>Wir unterstützen Sie dabei – zuverlässig, rechtskonform und praxisorientiert.</p>
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		<title>Digitaler Produktpass ab 2027: Die neue EU-Pflicht, die jeden Importeur trifft</title>
		<link>https://ag-frisch.com/de/digitaler-produktpass-ab-2027-die-neue-eu-pflicht-die-jeden-importeur-trifft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[David Frisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 11:40:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog China Import]]></category>
		<category><![CDATA[Produktsicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[China Import]]></category>
		<category><![CDATA[Einfuhr aus China]]></category>
		<category><![CDATA[Import China]]></category>
		<category><![CDATA[Marktaufsicht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ag-frisch.com/?p=21201</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://ag-frisch.com/de/digitaler-produktpass-ab-2027-die-neue-eu-pflicht-die-jeden-importeur-trifft/">Digitaler Produktpass ab 2027: Die neue EU-Pflicht, die jeden Importeur trifft</a> erschien zuerst auf <a href="https://ag-frisch.com/de/">China Import Beratung für den Einkauf aus China</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1 data-start="546" data-end="678"><strong data-start="548" data-end="678">Digitaler Sicherheits-Reisepass für jedes Produkt und warum die Vorbereitungszeit jetzt beginnt</strong></h1>
<p><strong data-start="548" data-end="678"></strong></p>
<h2 data-start="680" data-end="697"></h2>
<p data-start="699" data-end="901">Ab dem Jahr <strong data-start="711" data-end="719">2027</strong> wird die Europäische Union eine neue Pflicht einführen, die den gesamten Warenverkehr im Binnenmarkt verändern wird: den <strong data-start="841" data-end="898">Digitalen Produktpass (Digital Product Passport, DPP)</strong>.</p>
<p data-start="903" data-end="1180">Laut der deutschsprachigen Wikipedia-Seite wird der DPP <strong data-start="959" data-end="1014">ab 2027 für definierte Produktgruppen verpflichtend</strong>.<br data-start="1015" data-end="1018" />Die rechtliche Grundlage dafür wurde bereits geschaffen – durch die <strong data-start="1086" data-end="1142">Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR)</strong>, die seit <strong data-start="1153" data-end="1179">Juli 2024 in Kraft ist</strong>.</p>
<p data-start="1182" data-end="1456">Viele Unternehmen im Import- und Handelsbereich hören allerdings erst jetzt von dieser Regelung. Kein Wunder:<br data-start="1291" data-end="1294" />Die ESPR ist ein <strong data-start="1311" data-end="1327">Rahmengesetz</strong>, dessen konkrete Detailanforderungen erst über sogenannte <strong data-start="1386" data-end="1411">delegierte Rechtsakte</strong> produktgruppenspezifisch umgesetzt werden.</p>
<p data-start="1458" data-end="1499">Doch die entscheidende Information ist:</p>
<p data-start="1501" data-end="1691"><strong data-start="1501" data-end="1691">Sobald ein delegierter Rechtsakt veröffentlicht wird, läuft eine gesetzliche Umsetzungsfrist von rund 18 Monaten, bis der Digitale Produktpass für diese Produktgruppe verpflichtend wird.</strong></p>
<p data-start="1693" data-end="1800">Für viele Warenkategorien bedeutet das:<br data-start="1732" data-end="1735" /><strong data-start="1735" data-end="1800">2027 ist nicht mehr weit – die Vorbereitungen beginnen jetzt.</strong></p>
<hr data-start="1802" data-end="1805" />
<h1 data-start="1807" data-end="1879"><strong data-start="1809" data-end="1879">1. Rechtsgrundlage: ESPR – der zentrale Baustein des Produktpasses</strong></h1>
<p data-start="1881" data-end="1990">Der Digitale Produktpass ist kein isoliertes Projekt, sondern Teil eines umfassenden neuen EU-Gesetzespakets:</p>
<h3 data-start="1992" data-end="2082"><strong data-start="1996" data-end="2080">Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR) – Verordnung (EU) 2024/1781</strong></h3>
<p data-start="2083" data-end="2115">In Kraft seit: <strong data-start="2098" data-end="2115">18. Juli 2024</strong></p>
<p data-start="2117" data-end="2304">Diese Verordnung ersetzt und erweitert die alte Ökodesign-Richtlinie 2009/125/EG.<br data-start="2198" data-end="2201" />Sie gilt erstmals <strong data-start="2219" data-end="2261">für praktisch alle physischen Produkte</strong>, nicht nur für energieverbrauchsrelevante.</p>
<h3 data-start="2306" data-end="2353">Wichtige Artikel der ESPR zum Produktpass</h3>
<ul data-start="2354" data-end="2709">
<li data-start="2354" data-end="2423">
<p data-start="2356" data-end="2423"><strong data-start="2356" data-end="2366">Art. 4</strong> – Einführung delegierter Rechtsakte für Produktgruppen</p>
</li>
<li data-start="2424" data-end="2524">
<p data-start="2426" data-end="2524"><strong data-start="2426" data-end="2443">Art. 7 bis 12</strong> – Anforderungen an Produktdaten, Nachhaltigkeitsinformationen und Lieferketten</p>
</li>
<li data-start="2525" data-end="2605">
<p data-start="2527" data-end="2605"><strong data-start="2527" data-end="2538">Art. 14</strong> – <em data-start="2541" data-end="2567">Digital Product Passport</em> (Format, Datenpunkte, Datenzugriff)</p>
</li>
<li data-start="2606" data-end="2661">
<p data-start="2608" data-end="2661"><strong data-start="2608" data-end="2619">Art. 21</strong> – Zugriff der Marktüberwachungsbehörden</p>
</li>
<li data-start="2662" data-end="2709">
<p data-start="2664" data-end="2709"><strong data-start="2664" data-end="2675">Art. 32</strong> – Sanktionen bei Nichtbeachtung</p>
</li>
</ul>
<h3 data-start="2711" data-end="2742">Zentrale Aussage laut ESPR:</h3>
<p data-start="2743" data-end="2912">„Wirtschaftsakteure stellen sicher, dass Produkte nur mit einem Digitalen Produktpass in Verkehr gebracht werden dürfen, sobald ein delegierter Rechtsakt dies festlegt.“</p>
<p data-start="2914" data-end="3027"><strong data-start="2914" data-end="2933">Damit ist klar:</strong><br data-start="2933" data-end="2936" />Die Pflicht ist EU-Recht. Es fehlt nur noch die Produktgruppen-spezifische Konkretisierung.</p>
<hr data-start="3029" data-end="3032" />
<h1 data-start="3034" data-end="3072"><strong data-start="3036" data-end="3072">2. Was genau schreibt Wikipedia?</strong></h1>
<p data-start="3074" data-end="3139">Die Wikipedia-Seite „Digitaler Produktpass“ formuliert eindeutig:</p>
<blockquote data-start="3141" data-end="3282">
<p data-start="3143" data-end="3282">„In der Europäischen Union wird ab <strong data-start="3178" data-end="3186">2027</strong> im Rahmen der ESPR der DPP zu einem <strong data-start="3223" data-end="3250">verpflichtenden Element</strong> für definierte Produktgruppen.“</p>
</blockquote>
<p data-start="3284" data-end="3337">(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Digitaler_Produktpass)</p>
<p data-start="3339" data-end="3357">Außerdem heißt es:</p>
<blockquote data-start="3359" data-end="3535">
<p data-start="3361" data-end="3535">„Die konkreten Anforderungen an den Produktpass werden durch <strong data-start="3422" data-end="3447">delegierte Rechtsakte</strong> festgelegt. Diese werden frühestens 18 Monate nach ihrer Veröffentlichung verbindlich.“</p>
</blockquote>
<p data-start="3537" data-end="3579">Diese beiden Sätze zeigen die Problematik:</p>
<ul data-start="3581" data-end="3796">
<li data-start="3581" data-end="3628">
<p data-start="3583" data-end="3628">Die Pflicht <strong data-start="3595" data-end="3606">ab 2027</strong> steht bereits fest.</p>
</li>
<li data-start="3629" data-end="3703">
<p data-start="3631" data-end="3703">Sobald der EU-Kommissionsakt erscheint, läuft die <strong data-start="3681" data-end="3700">18-Monats-Frist</strong>.</p>
</li>
<li data-start="3704" data-end="3796">
<p data-start="3706" data-end="3796">Diese Akte werden <strong data-start="3724" data-end="3750">zwischen 2025 und 2028</strong> für unterschiedliche Branchen veröffentlicht.</p>
</li>
</ul>
<p data-start="3798" data-end="3832">Für viele Importeure bedeutet das:</p>
<p data-start="3834" data-end="3916"><strong data-start="3834" data-end="3916">Das Zeitfenster zur Vorbereitung reduziert sich in der Praxis auf 6–12 Monate.</strong></p>
<hr data-start="3918" data-end="3921" />
<h1 data-start="3923" data-end="4002"><strong data-start="3925" data-end="4002">3. Ab wann gilt der Digitale Produktpass konkret? — Die Umsetzungsfristen</strong></h1>
<p data-start="4004" data-end="4044">Die ESPR folgt einem klaren Mechanismus:</p>
<h3 data-start="4046" data-end="4107">Schritt 1 – Veröffentlichung des delegierten Rechtsakts</h3>
<p data-start="4108" data-end="4127">Dieser benennt die:</p>
<ul data-start="4129" data-end="4281">
<li data-start="4129" data-end="4157">
<p data-start="4131" data-end="4157">betroffene Produktgruppe</p>
</li>
<li data-start="4158" data-end="4188">
<p data-start="4160" data-end="4188">genauen Datenanforderungen</p>
</li>
<li data-start="4189" data-end="4214">
<p data-start="4191" data-end="4214">technischen Parameter</p>
</li>
<li data-start="4215" data-end="4251">
<p data-start="4217" data-end="4251">Umwelt- und Sicherheitskriterien</p>
</li>
<li data-start="4252" data-end="4281">
<p data-start="4254" data-end="4281">Format und Struktur des DPP</p>
</li>
</ul>
<h3 data-start="4283" data-end="4338">Schritt 2 – Übergangsfrist (mindestens 18 Monate)</h3>
<p data-start="4339" data-end="4369">Gemäß Wikipedia und EU-Gesetz:</p>
<blockquote data-start="4371" data-end="4486">
<p data-start="4373" data-end="4486">„Der Produktpass wird <strong data-start="4395" data-end="4441">frühestens 18 Monate nach Veröffentlichung</strong> eines delegierten Rechtsakts verpflichtend.“</p>
</blockquote>
<h3 data-start="4488" data-end="4532">Schritt 3 – Pflicht zur Bereitstellung</h3>
<p data-start="4533" data-end="4619">Ab diesem Zeitpunkt dürfen Produkte <strong data-start="4569" data-end="4618">ohne DPP nicht mehr in der EU verkauft werden</strong>.</p>
<h3 data-start="4621" data-end="4670">Schritt 4 – Marktüberwachung und Sanktionen</h3>
<p data-start="4671" data-end="4797">Die Behörden erhalten <strong data-start="4693" data-end="4728">vollständigen digitalen Zugriff</strong> auf alle DPP-Daten.<br data-start="4748" data-end="4751" />Fehlende oder falsche Informationen führen zu:</p>
<ul data-start="4799" data-end="4919">
<li data-start="4799" data-end="4814">
<p data-start="4801" data-end="4814">Marktverbot</p>
</li>
<li data-start="4815" data-end="4828">
<p data-start="4817" data-end="4828">Rückrufen</p>
</li>
<li data-start="4829" data-end="4843">
<p data-start="4831" data-end="4843">Zollstopps</p>
</li>
<li data-start="4844" data-end="4858">
<p data-start="4846" data-end="4858">Bußgeldern</p>
</li>
<li data-start="4859" data-end="4919">
<p data-start="4861" data-end="4919">Sperrungen auf Marktplätzen (Amazon, eBay, Kaufland, etc.)</p>
</li>
</ul>
<h3 data-start="4921" data-end="4934">Beispiel:</h3>
<p data-start="4935" data-end="5008">Wenn ein delegierter Rechtsakt für Elektronik <strong data-start="4981" data-end="4997">im März 2025</strong> erscheint:</p>
<ul data-start="5010" data-end="5231">
<li data-start="5010" data-end="5079">
<ul data-start="5012" data-end="5079">
<li data-start="5012" data-end="5079">
<p data-start="5014" data-end="5079">18 Monate Übergangsfrist → <strong data-start="5041" data-end="5059">September 2026</strong>: DPP wird Pflicht</p>
</li>
</ul>
</li>
<li data-start="5080" data-end="5147">
<p data-start="5082" data-end="5147">Ab 2027 → ist die Verpflichtung vollständig im Markt angekommen</p>
</li>
<li data-start="5148" data-end="5231">
<p data-start="5150" data-end="5231">Hersteller und Importeure müssen <strong data-start="5183" data-end="5202">lange im Voraus</strong> ihre Daten organisiert haben</p>
</li>
</ul>
<hr data-start="5233" data-end="5236" />
<h1 data-start="5238" data-end="5294"><strong data-start="5240" data-end="5294">4. Welche Produktgruppen sind als erste betroffen?</strong></h1>
<p data-start="5296" data-end="5358">Laut der ESPR-Roadmap und der Priorisierung der EU-Kommission:</p>
<ol data-start="5360" data-end="5700">
<li data-start="5360" data-end="5451">
<p data-start="5363" data-end="5451"><strong data-start="5363" data-end="5376">Batterien</strong> (bereits geregelt über EU-Batterieverordnung 2023/1542, DPP ab 2027 fix)</p>
</li>
<li data-start="5452" data-end="5511">
<p data-start="5455" data-end="5511"><strong data-start="5455" data-end="5475">Elektronikgeräte</strong> (Delegierte Rechtsakte 2025/2026)</p>
</li>
<li data-start="5512" data-end="5530">
<p data-start="5515" data-end="5530"><strong data-start="5515" data-end="5528">Textilien</strong></p>
</li>
<li data-start="5531" data-end="5545">
<p data-start="5534" data-end="5545"><strong data-start="5534" data-end="5543">Möbel</strong></p>
</li>
<li data-start="5546" data-end="5570">
<p data-start="5549" data-end="5570"><strong data-start="5549" data-end="5568">Haushaltsgeräte</strong></p>
</li>
<li data-start="5571" data-end="5603">
<p data-start="5574" data-end="5603"><strong data-start="5574" data-end="5601">Maschinen und Werkzeuge</strong></p>
</li>
<li data-start="5604" data-end="5653">
<p data-start="5607" data-end="5653"><strong data-start="5607" data-end="5651">Spielzeug mit elektronischen Komponenten</strong></p>
</li>
<li data-start="5654" data-end="5683">
<p data-start="5657" data-end="5683"><strong data-start="5657" data-end="5681">Chemikalien &amp; Stoffe</strong></p>
</li>
<li data-start="5684" data-end="5700">
<p data-start="5687" data-end="5700"><strong data-start="5687" data-end="5700">Baustoffe</strong></p>
</li>
</ol>
<p data-start="5702" data-end="5782">Das sind <strong data-start="5711" data-end="5739">genau die Produktgruppen</strong>, die viele Importeure aus China einführen.</p>
<hr data-start="5784" data-end="5787" />
<h1 data-start="5789" data-end="5858"><strong data-start="5791" data-end="5858">5. Welche Informationen müssen im Digitalen Produktpass stehen?</strong></h1>
<p data-start="5860" data-end="5984">Die Pflichtdaten umfassen mehrere Kategorien, die in der ESPR definiert sind und künftig je Produktgruppe präzisiert werden.</p>
<h2 data-start="5986" data-end="6050">A. Produktsicherheitsdaten (Art. 7–12 ESPR, GPSR EU 2023/988)</h2>
<ul data-start="6051" data-end="6198">
<li data-start="6051" data-end="6067">
<p data-start="6053" data-end="6067">CE-Nachweise</p>
</li>
<li data-start="6068" data-end="6081">
<p data-start="6070" data-end="6081">EN-Normen</p>
</li>
<li data-start="6082" data-end="6103">
<p data-start="6084" data-end="6103">Risikobewertungen</p>
</li>
<li data-start="6104" data-end="6144">
<p data-start="6106" data-end="6144">Prüfberichte (LVD, EMV, RoHS, REACH)</p>
</li>
<li data-start="6145" data-end="6169">
<p data-start="6147" data-end="6169">Gebrauchsanweisungen</p>
</li>
<li data-start="6170" data-end="6198">
<p data-start="6172" data-end="6198">Sicherheitsinformationen</p>
</li>
</ul>
<h2 data-start="6200" data-end="6240">B. Nachhaltigkeits- und Materialdaten</h2>
<ul data-start="6241" data-end="6375">
<li data-start="6241" data-end="6268">
<p data-start="6243" data-end="6268">Materialzusammensetzung</p>
</li>
<li data-start="6269" data-end="6297">
<p data-start="6271" data-end="6297">Chemikalienkennzeichnung</p>
</li>
<li data-start="6298" data-end="6316">
<p data-start="6300" data-end="6316">CO₂-Fußabdruck</p>
</li>
<li data-start="6317" data-end="6339">
<p data-start="6319" data-end="6339">Recyclingfähigkeit</p>
</li>
<li data-start="6340" data-end="6359">
<p data-start="6342" data-end="6359">Reparierbarkeit</p>
</li>
<li data-start="6360" data-end="6375">
<p data-start="6362" data-end="6375">Lebensdauer</p>
</li>
</ul>
<h2 data-start="6377" data-end="6416">C. Rückverfolgbarkeit (Art. 14 ESPR)</h2>
<ul data-start="6417" data-end="6559">
<li data-start="6417" data-end="6435">
<p data-start="6419" data-end="6435">Produktionsort</p>
</li>
<li data-start="6436" data-end="6456">
<p data-start="6438" data-end="6456">Fertigungsstätte</p>
</li>
<li data-start="6457" data-end="6488">
<p data-start="6459" data-end="6488">Lieferanten der Komponenten</p>
</li>
<li data-start="6489" data-end="6507">
<p data-start="6491" data-end="6507">Chargennummern</p>
</li>
<li data-start="6508" data-end="6525">
<p data-start="6510" data-end="6525">Seriennummern</p>
</li>
<li data-start="6526" data-end="6537">
<p data-start="6528" data-end="6537">QR-Code</p>
</li>
<li data-start="6538" data-end="6559">
<p data-start="6540" data-end="6559">digitale Signatur</p>
</li>
</ul>
<h2 data-start="6561" data-end="6590">D. Lieferkettentransparenz</h2>
<ul data-start="6591" data-end="6684">
<li data-start="6591" data-end="6611">
<p data-start="6593" data-end="6611">Lieferantenliste</p>
</li>
<li data-start="6612" data-end="6638">
<p data-start="6614" data-end="6638">Herkunft der Rohstoffe</p>
</li>
<li data-start="6639" data-end="6657">
<p data-start="6641" data-end="6657">Subunternehmen</p>
</li>
<li data-start="6658" data-end="6684">
<p data-start="6660" data-end="6684">Komponentenlieferanten</p>
</li>
</ul>
<p data-start="6686" data-end="6802">Der DPP ist keine „PDF“, sondern ein <strong data-start="6723" data-end="6767">digitales, maschinenlesbares Datensystem</strong>, das auf EU-Servern abgelegt wird.</p>
<p data-start="6804" data-end="6858">Behörden erhalten <strong data-start="6822" data-end="6842">direkten Zugriff</strong> (Art. 21 ESPR).</p>
<hr data-start="6860" data-end="6863" />
<h1 data-start="6865" data-end="6927"><strong data-start="6867" data-end="6927">6. Warum Importeure bereits 2025 und 2026 handeln müssen</strong></h1>
<p data-start="6929" data-end="7006">Auch wenn „die Pflicht“ laut Wikipedia ab <strong data-start="6971" data-end="6979">2027</strong> beginnt, ist die Realität:</p>
<p data-start="7008" data-end="7053"><strong data-start="7008" data-end="7053">Die Datenbeschaffung dauert 12–24 Monate.</strong></p>
<p data-start="7055" data-end="7082">China-Hersteller haben oft:</p>
<ul data-start="7084" data-end="7353">
<li data-start="7084" data-end="7108">
<p data-start="7086" data-end="7108">keine Materiallisten</p>
</li>
<li data-start="7109" data-end="7146">
<p data-start="7111" data-end="7146">keine korrekten Komponentenlisten</p>
</li>
<li data-start="7147" data-end="7173">
<p data-start="7149" data-end="7173">veraltete Prüfberichte</p>
</li>
<li data-start="7174" data-end="7206">
<p data-start="7176" data-end="7206">mangelhafte CE-Dokumentation</p>
</li>
<li data-start="7207" data-end="7232">
<p data-start="7209" data-end="7232">keine Risikobewertung</p>
</li>
<li data-start="7233" data-end="7266">
<p data-start="7235" data-end="7266">keine CO₂- und Recyclingdaten</p>
</li>
<li data-start="7267" data-end="7311">
<p data-start="7269" data-end="7311">keine Vollständige Lieferkettennachweise</p>
</li>
<li data-start="7312" data-end="7353">
<p data-start="7314" data-end="7353">keine Transparenz über Subunternehmen</p>
</li>
</ul>
<p data-start="7355" data-end="7436">Die meisten können diese Daten <strong data-start="7386" data-end="7403">nicht liefern</strong>, ohne monatelang nachzuarbeiten.</p>
<p data-start="7438" data-end="7510">Darum gilt:<br data-start="7449" data-end="7452" /><strong data-start="7452" data-end="7510">Wer erst 2027 anfängt, ist 2027 nicht mehr marktfähig.</strong></p>
<hr data-start="7512" data-end="7515" />
<h1 data-start="7517" data-end="7591"><strong data-start="7519" data-end="7591">7. Was Agentur Frisch anbietet – Ihr Vorteil gegenüber Wettbewerbern</strong></h1>
<p data-start="7593" data-end="7657">Wir begleiten Importeure dabei, rechtzeitig DPP-ready zu werden.</p>
<h3 data-start="7659" data-end="7681">Unsere Leistungen:</h3>
<ul data-start="7682" data-end="8086">
<li data-start="7682" data-end="7728">
<p data-start="7684" data-end="7728">Analyse des aktuellen Dokumentationsstands</p>
</li>
<li data-start="7729" data-end="7787">
<p data-start="7731" data-end="7787">Erstellung einer vollständigen CE- und Sicherheitsakte</p>
</li>
<li data-start="7788" data-end="7821">
<p data-start="7790" data-end="7821">GPSR-konforme Risikobewertung</p>
</li>
<li data-start="7822" data-end="7869">
<p data-start="7824" data-end="7869">Beschaffung fehlender Daten von Herstellern</p>
</li>
<li data-start="7870" data-end="7899">
<p data-start="7872" data-end="7899">Prüfung von Testberichten</p>
</li>
<li data-start="7900" data-end="7918">
<p data-start="7902" data-end="7918">Normen-Mapping</p>
</li>
<li data-start="7919" data-end="7951">
<p data-start="7921" data-end="7951">Aufbau der DPP-Datenstruktur</p>
</li>
<li data-start="7952" data-end="7993">
<p data-start="7954" data-end="7993">Vorbereitung der digitalen Datensätze</p>
</li>
<li data-start="7994" data-end="8036">
<p data-start="7996" data-end="8036">Kommunikation mit Herstellern in China</p>
</li>
<li data-start="8037" data-end="8086">
<p data-start="8039" data-end="8086">Betreuung gegenüber Behörden und Marktplätzen</p>
</li>
</ul>
<p data-start="8088" data-end="8170">Wir sorgen dafür, dass Ihre Produkte <strong data-start="8125" data-end="8138">compliant</strong> sind, bevor die Pflicht greift.</p>
<hr data-start="8172" data-end="8175" />
<p data-start="8190" data-end="8331">Der Digitale Produktpass wird <strong data-start="8220" data-end="8231">ab 2027</strong> verbindlich – doch die tatsächliche Vorbereitungszeit ist <strong data-start="8290" data-end="8299">jetzt</strong>, in den Jahren 2025 und 2026.</p>
<p data-start="8333" data-end="8488">Wer erst wartet, bis die EU den delegierten Rechtsakt für seine Produktgruppe veröffentlicht, wird die Anforderungen <strong data-start="8450" data-end="8487">nicht rechtzeitig erfüllen können</strong>.</p>
<p data-start="8490" data-end="8588">Der Produktpass ist keine einfache Zusatzanforderung, sondern eine völlige Transparenzpflicht für:</p>
<ul data-start="8590" data-end="8656">
<li data-start="8590" data-end="8604">
<p data-start="8592" data-end="8604">Sicherheit</p>
</li>
<li data-start="8605" data-end="8620">
<p data-start="8607" data-end="8620">Materialien</p>
</li>
<li data-start="8621" data-end="8637">
<p data-start="8623" data-end="8637">Lieferketten</p>
</li>
<li data-start="8638" data-end="8656">
<p data-start="8640" data-end="8656">Nachhaltigkeit</p>
</li>
</ul>
<p data-start="8658" data-end="8761">Der DPP wird den Markt verändern – und nur Unternehmen mit vollständiger Dokumentation werden bestehen.</p>
<p data-start="8763" data-end="8849">Agentur Frisch begleitet Sie ab sofort dabei, Ihre Importware <strong data-start="8825" data-end="8838">DPP-ready</strong> zu machen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://ag-frisch.com/de/digitaler-produktpass-ab-2027-die-neue-eu-pflicht-die-jeden-importeur-trifft/">Digitaler Produktpass ab 2027: Die neue EU-Pflicht, die jeden Importeur trifft</a> erschien zuerst auf <a href="https://ag-frisch.com/de/">China Import Beratung für den Einkauf aus China</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Herstellern droht Handlungsbedarf: Die neue Maschinenverordnung kommt – so bereiten Sie sich vor</title>
		<link>https://ag-frisch.com/de/die-neue-maschinenverordnung-kommt-so-bereiten-sie-sich-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[David Frisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 07:40:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Maschinenrichtlinie 2023/1230]]></category>
		<category><![CDATA[Maschinenverordnung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ag-frisch.com/?p=21163</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://ag-frisch.com/de/die-neue-maschinenverordnung-kommt-so-bereiten-sie-sich-vor/">Herstellern droht Handlungsbedarf: Die neue Maschinenverordnung kommt – so bereiten Sie sich vor</a> erschien zuerst auf <a href="https://ag-frisch.com/de/">China Import Beratung für den Einkauf aus China</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Auf die neue Maschinenrichtlinie 2023/1230 rechtzeitig vorbereitet sein</h2>
<p>Für viele Maschinenbauer, Importeure und Inverkehrbringer von Anlagen in Europa steht eine bedeutende regulatorische Umstellung bevor. Mit der neuen Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 wird die bisher gültige Maschinenrichtlinie 2006/42/EG ersetzt. Der Stichtag ist der 20. Januar 2027, ab dem die Verordnung vollständig anzuwenden ist.<br />Doch bereits jetzt gilt: Wer heute produziert oder importiert, sollte frühzeitig handeln – um Risiko­lücken und kostspielige Nach­besserungen zu vermeiden.</p>
<h2>Was ändert sich konkret?</h2>
<dl>
<dt>1. Direkte Anwendung statt Richtlinie</dt>
<dd>Die Verordnung wird ohne nationale Umsetzungs­akte in allen EU-Mitgliedstaaten gelten. Das heißt: Hersteller haben zukünftig eine einheitliche Rechtsgrundlage.</dd>
<dt>2. Erweiterter Anwendungsbereich</dt>
<dd>Nicht nur „klassische“ Maschinen, sondern auch Anlagen mit digitalen Komponenten, Software mit Sicherheitsfunktion und sogenannte „teilfertige Maschinen“ werden expliziter erfasst.</dd>
<dt>3. <b>Frühzeitige Pflichten</b></dt>
<dd>Einige Artikel der Verordnung gelten bereits vor 2027 – etwa Benannte Stellen, Marktüberwachung und Meldepflichten.</dd>
<dt>4. <b>Hersteller, Importeur, Betreiber – mehr Verantwortung</b></dt>
<dd>Die Rollen und Pflichten der Akteure entlang der Lieferkette werden präziser definiert. Betreiber von Maschinen müssen künftig stärker eingebunden werden.</dd>
</dl>
<h2>Warum ist jetzt Handlungsdruck vorhanden?</h2>
<ul>
<li>Maschinen, die nach Januar 2027 erstmals in Verkehr gebracht werden, müssen bereits der neuen Verordnung genügen. Wer heute noch nach der Richtlinie arbeitet, riskiert:-  Aufwendige Nachrüstungen oder technische Änderungen, wenn z. B. Software oder IoT-Funktionen integriert sind.- Schwierigkeiten bei CE-Kennzeichnung, Zulassung und Marktzugang.</li>
<li>Auch Marktüberwachung und Behörden bereiten sich vor: Vermehrt werden Anlagen auf ihre „Digital-Safety“ geprüft.</li>
</ul>
<h2>Drei Handlungsempfehlungen für Hersteller &amp; Importeure</h2>
<dl>
<dt>1. Technische Dokumentation überprüfen</dt>
<dd>Prüfen Sie, ob Ihre Risikobeurteilung, Software-Analyse und Lebenszyklus­betrachtung den neuen Anforderungen genügen.</dd>
<dt>2. Lieferkette und Rollen klären</dt>
<dd>Wer ist Hersteller, wer Importeur, wer Betreiber? Verträgt sich Ihre heutige Struktur mit den künftigen Pflichten?</dd>
<dt>3. CE-Konformität proaktiv planen</dt>
<dd>Auch wenn das neue Recht noch nicht vollständig greift – beginnen Sie frühzeitig mit der Anpassung Ihrer Prozesse (z. B. Softwareupdates, Sicherheits-Vorgaben, Wartungskonzepte).</dd>
</dl>
<p>Die neue Maschinenverordnung bedeutet für viele Unternehmen eine größere Umstellung – insbesondere dann, wenn digitale Systeme, Software oder IoT-Funktionen integriert sind. Doch mit der richtigen Vorbereitung lassen sich Risiken vermeiden und der Marktzugang langfristig sichern. Starten Sie heute mit der Analyse Ihres Status quo – damit Ihre Maschine morgen nicht von gestern ist.</p>
<p>Wenn Sie Unterstützung bei der Übergangs­analyse haben möchten – z. B. bei der Konformitäts­bewertung, Risikobeurteilung oder Änderung Ihrer CE-Dokumentation – sprechen Sie uns gerne bei Agentur Frisch an.</p>
<p>Mit besten Grüßen Ihr Team von Agentur Frisch International Consulting GmbH &amp; Co. KG</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://ag-frisch.com/de/die-neue-maschinenverordnung-kommt-so-bereiten-sie-sich-vor/">Herstellern droht Handlungsbedarf: Die neue Maschinenverordnung kommt – so bereiten Sie sich vor</a> erschien zuerst auf <a href="https://ag-frisch.com/de/">China Import Beratung für den Einkauf aus China</a>.</p>
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